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Unternehmen
Seit über 135 Jahren liefern wir weltweit anerkannte Systemlösungen und Komponenten für Marineschiffe, U-Boote, Passagier- und Handelsschiffe, Megayachten sowie Offshore-Plattformen. Ein breites internationales Service-Netzwerk und lokale Vertriebsunterstützung in zahlreichen Ländern rund um den Globus runden das erstklassige Portfolio von NOSKE-KAESER ab.
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Seit über 135 Jahren liefern wir weltweit anerkannte Systemlösungen und Komponenten für Marineschiffe, U-Boote, Passagier- und Handelsschiffe, Megayachten sowie Offshore-Plattformen. Ein breites internationales Service-Netzwerk und lokale Vertriebsunterstützung in zahlreichen Ländern rund um den...

Unternehmen

Seit über 135 Jahren liefern wir weltweit anerkannte Systemlösungen und Komponenten für Marineschiffe, U-Boote, Passagier- und Handelsschiffe, Megayachten sowie Offshore-Plattformen. Ein breites internationales Service-Netzwerk und lokale Vertriebsunterstützung in zahlreichen Ländern rund um den Globus runden das erstklassige Portfolio von NOSKE-KAESER ab.

Historie
Der Firmengründer: Robert Ferdinand Noske.
1879: Der Grundstein für die heutige Noske-Kaeser GmbH wird gelegt: Robert Ferdinand Noske gründet in Altona bei Hamburg eine Maschinenfabrik. Erst mit der Verschmelzung der Firma "Anton Kaeser" wird der Firmensitz 1979 aufgegeben.
1880: Schon ein Jahr nach der Firmengründung wird das kaiserliche Kasernenschiff "Mars" mit einer Dampfheizung, der „Noske-Heizung“ ausgestattet.
1886: Nach dem frühen Tod von Robert Noske übernimmt sein Bruder Wilhelm Fedor Noske das Unternehmen, das er "R. Noske Nachfolger" nennt.
Erstes Logo.
1894: NOSKE baut die ersten Dampfheizungen auch in Handelsschiffe ein. Von nun an gehören fast alle deutschen Werften, sowie die größten Reedereien des Reiches, der "Norddeutsche Lloyd" in Bremen und die "Hamburg Amerika Linie" zu den Kunden.
1902: Pionierleistung - ein Zentralheizgerät für eine Luftheizanlage.
1912: In Hamburg läuft auf der Vulcan-Werft das größte Schiff der Welt vom Stapel: Die "Imperator". Auftraggeber ist die Hamburg-Amerika-Linie. An Bord ist eine Luftheizanlage von Noske installiert, die eine individuelle Regelung der Lufttemperatur ermöglicht.
1914: Die Schlosserei "Anton Kaeser" am Kloksweg in Hamburg (Eimsbüttel).
Bis 1945: "Anton Kaeser" in der Weidenallee. Das Betriebsgelände wurde im Krieg zerstört.
1947: Logo der Firma Anton Kaeser.
1974: „Peter Pan“- Zusammen mit dem Schwesterschiff „Nils Holgersson“ ist dieser Schiffsname über Generationen hinweg Synonym für den Fährverkehr auf der Ostsee geworden. Immer an Bord ist Technik von Noske-Kaeser.
1977: Anton Kaeser kauft für 15 Mio. DM ein 35.000 m² großes Grundstück an der Schnackenburgallee in Hamburg Bahrenfeld.
1978: Die Hamburger Werft "Blohm + Voss AG" übernimmt die beiden Unternehmen NOSKE und KAESER und verschmilzt sie zur heutigen "NOSKE-KAESER GmbH".
1992-1996: Ausrüstung der Fregatten Klasse 123 der Bundesmarine mit Klima- und Kältetechnik durch NOSKE-KAESER.
2000: NOSKE-KAESER erhält von der Werft Aker MTW in Wismar den Auftrag für die Berechnung, Lieferung und teilweise Installation einer anspruchsvollen Klima- und Lüftungsanlage für zwei Kreuzfahrtschiffe der Clubschiffe AIDAvita und AIDAaura.
2004: NOSKE-KAESER feiert sein 125-jähriges Firmenjubiläum.
2007: Gründung von Noske-Kaeser India (New Delhi).
2008: Gründung Noske-Kaeser Dubai und Malaysia.

Die Anfangsjahre

Im Jahr 1879 gründet Robert Ferdinand Noske in Altona bei Hamburg seine Werkstatt zum Bau von Lüftungs- und Zentralheizungsanlagen. Von Anfang an macht er sich als Innovator einen Namen. Der Diplom-Ingenieur meldet schon in den ersten Jahren zahlreiche Patente an und sichert sich damit sowohl den technischen Vorsprung vor der Konkurrenz, als auch das Vertrauen wichtiger und namhafter Kunden. Bereits 1880, nur ein Jahr nach der Unternehmensgründung, erhält Noske den Auftrag, das Truppenschiff Mars der kaiserlichen Marine mit seiner Dampfheizanlage auszustatten. Dank lukrativer Aufträge, vor allem aus dem Schiffbau, wächst das Unternehmen schnell und stetig. 1886 macht Robert Noske daher seinen Bruder Wilhelm Fedor Noske, ebenfalls Diplom-Ingenieur, zu seinem Partner. Die Firma trägt fortan den Namen R. Noske Nachfolger.

Ein verlässlicher Partner für den Schiffsbau

1894 rüstet das Unternehmen auch die ersten Handelsschiffe mit Dampfheizanlagen aus. Von da an zählen fast alle deutschen Werften, sowie die größten Reedereien des Deutschen Kaiserreichs Norddeutscher Lloyd und die Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) zu Noskes Kunden. Die Imperator, das damals größte Schiff der Welt (75.000 PS, Länge: 277 m, bis zu 4.700 Passagiere), wird im Jahr 1912 gebaut. Auch hier setzt man bei der Heizungsanlage auf ein Heißluft-Heizsystem von Noske. Als 1928 die Bremen auf Jungfernfahrt geht, ist Noske dabei. Sämtliche sanitären Anlagen des Luxuskreuzers stammen von den Hamburgern. Für die schnellste Überquerung des Nordatlantiks auf der Europa-Amerika-Route, gewinnt die Bremen ein Jahr später das „Blaue Band“. Während des Zweiten Weltkriegs stattet Noske die Deutsche Marine mit Lüftungs- und Heizsystemen aus. Diese werden sowohl in Großschiffen als auch in Unterseebooten verwendet. Dank der Einhaltung höchster Qualitäts- und Sicherheitsstandards sichert sich Noske weiterhin das Vertrauen der Deutschen Marine. Ab den 1960er Jahren beginnt sie damit, bei der Ausstattung ihrer U-Boote und einiger weiterer Schiffsklassen fast ausschließlich auf Systeme von Noske zu setzen – eine Partnerschaft, die bis zum heutigen Tag anhält.

Innovation aus Tradition - die Nachkriegsjahre

1914 gründet ein anderer Unternehmer, Anton Kaeser, seine Schlosserei. Kaeser spezialisiert sich von Anfang an auf die Entwicklung und den Bau von Zentralheizungen. Als einziger deutscher Hersteller stellt er 1947 seine ersten Klimaanlagen auf der Exportmesse in Hannover aus. Die frühe Beschäftigung mit Klimatisierungssystemen verschafft der Anton Kaeser Klimatechnik einen großen technischen Vorsprung, der noch lange anhält.

Im Umbruch – zwei Innovatoren wachsen zusammen

1976 haben sich die Verkaufszahlen von Noske im Vergleich zu den vorangegangen fünf Jahren mehr als verdreifacht (von 10,7 auf 36 Mio. DM), 25 Prozent der Produktion wird in dieser Zeit exportiert. Dennoch ziehen verschiedene Banken infolge der Wirtschaftskrise ihre Darlehen zurück, wodurch die R. Noske Nachfolger gezwungen ist, bankrott anzumelden. Im Zuge dessen übernimmt die Hamburger Reederei Blohm+Voss AG das Unternehmen mit allen Mitarbeitern. Unter dem Namen Noske GmbH setzt die Firma, mit ThyssenKrupp Technologies als Muttergesellschaft, seine Arbeit fort. Zwei Jahre später übernimmt die Blohm+Voss AG auch die Kaeser Klimatechnik GmbH und das dazugehörige Verwaltungsunternehmen Anton Kaeser GmbH & Co. Zuvor erzielte Kaeser einen Jahresumsatz in Höhe von 40 Mio. DM. 1979 fusioniert Blohm+Voss die beiden Firmen zur NOSKE-KAESER GmbH.

Gemeinsam erfinderisch

1979 fusionieren die beiden Technologieführer zu einem Unternehmen NOSKE-KAESER. Als Resultat der Zusammenlegung des reichen Erfahrungsfundus beider Unternehmen wird Mitte der 1980er Jahre der Coolmaster entwickelt. Die Kühlanlage für den Lebensmitteltransport ist so erfolgreich, dass sie 1986 aufgrund der stetig steigenden Nachfrage in Serienproduktion geht.

Im selben Jahr erhält NOSKE-KAESER von der Lloyd-Werft in Bremehaven den Auftrag, die Queen Elizabeth II, das damals zweitgrößte Passagierschiff der Welt, mit einem komplett neuen Maschinenraum-Lüftungssystem auszustatten. Das System ist das größte, das NOSKE-KAESER bis dahin entwickelt, gebaut und installiert hat.

1987 hat NOSKE-KAESER mehr als 1.000 Marineschiffe aus über 40 Ländern mit seinen Produkten und Anlagen ausgerüstet.

Auch in den 1990er Jahren setzt NOSKE-KAESER immer wieder auf Neuentwicklungen und vermeldet bis heute zahlreiche Patente. Unter anderem entwickelt der Innovationsträger 1998 die HyFEx®-Systeme - die weltweit einmaligen Brandbekämpfungssysteme, die in weiterentwickelter Form auf den modernen Fregatten des Typs F125 der Deutschen Marine im Einsatz sind.

Zwei Kreuzfahrtschiffe der AIDA werden 2001 erstmals mit Klimatechnik und Rohrleitungssystemen von NOSKE-KAESER ausgestattet. Im selben Jahr beginnen die Experten für Klimatechnik mit der Entwicklung eines Systems für den Transrapid in Shanghai. Die maximale Geschwindigkeit des Schnellzuges von 430 km/h sowie die klimatischen Bedingungen der chinesischen Metropole stellen eine besondere Herausforderung dar, die am Ende meisterhaft bewältigt wird.

Auf neuen Wegen in die Zukunft

Seit 2007 expandiert NOSKE-KAESER weltweit, mit ersten Standortgründungen in Frankreich, Indien und China. 2015 wird die Noske-Kaeser Marine Australia gegründet. Auch werden zahlreiche exklusive Partnerschaften in vielen Ländern der Welt gegründet, zuletzt im Jahr 2016 in Kanada.

Seit 2010 ist NOSKE-KAESER auch im Offshore-Bereich aktiv. Es ist weltweit eines der wenigen Unternehmen, das sowohl Klima- und Kältetechnik als auch Brandschutzsysteme für Offshore-Umspannplattformen und Windenergieanlagen aus einer Hand anbietet.

NOSKE-KAESER hat in ihrer langjährigen Geschichte internationale Wirtschafts- und politische Krisen miterlebt und überdauert. Auch die seit 2008 währende Schifffahrtskrise hat das Unternehmen nicht verschont. Doch mit Besinnung auf die eigenen Stärken und einer umfassenden Restrukturierung ist das Traditionshaus heute wieder auf Erfolgskurs.

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